Datenschutzerklärung
DomiLingo auf Lauter Einser ist eine private Lernplattform für Schüler und Schülerinnen der AHS, die sich auf die schriftliche Reifeprüfung Englisch (SRDP) vorbereiten. Diese Erklärung beschreibt, welche Daten wir verarbeiten, warum und wie lange.
Wer verantwortlich ist
DomiLingo auf Lauter Einser wird von Orhan Vehabovic, Lehrkraft, als Privatperson betrieben. Fragen zum Datenschutz und alle Anfragen zu deinen Rechten gehen an orhan.vehabovic@pgrg13.at. Das ist seine Adresse an der Schule; sie dient nur als Kontaktweg.
Anmeldung über dein Lauter-Einser-Konto
Du meldest dich auf dieser Plattform nur über dein Lauter-Einser-Konto an, bei konto.lautereinser.at, mit dem Spitznamen und der 6-stelligen PIN, die du dort hast. Eine eigene Anmeldung mit Klassencode, Spitzname und PIN gibt es auf dieser Plattform nicht. Von dort wirst du zurück auf diese Plattform geschickt. Dein Konto gilt für alle Werkzeuge von Lauter Einser, nicht nur für dieses; welche Daten dort gespeichert sind, steht in der Datenschutzerklärung von konto.lautereinser.at. Diese Plattform erfährt von dort bei jeder Anmeldung nur eine Kennung deines Kontos, deinen Spitznamen, deine Lerngruppen mit dem Schuljahr und ob du Schüler/Schülerin oder Lehrkraft bist, aber keinen Vor- oder Nachnamen.
Hast du alle Aufgaben eines Auftrags (Assignment) erledigt, meldet diese Plattform das an Lauter Einser: die Kennung deines Kontos und deiner Klasse auf dieser Plattform, welcher Auftrag es war und welche Art von Auftrag, wann er fertig wurde und ob er erledigt ist oder ob darin ein Text abgegeben wurde; ob dieser Text schon beurteilt ist, wird nicht gemeldet. Dein Name, deine Punkte und deine Texte gehen nicht mit; was dort damit geschieht, steht in der Datenschutzerklärung von konto.lautereinser.at.
Meldest du dich zum ersten Mal über dein Lauter-Einser-Konto an, bekommst du hier ein neues, leeres Konto, und übernommen wird davon nichts. Ein Konto aus der früheren PIN-Anmeldung wurde nicht übernommen, und du kannst dich damit nicht mehr anmelden. Es existiert nur auf dieser Plattform und bleibt gespeichert, bis deine Lehrkraft es hier löscht.
Deine Lehrkraft legt die Lerngruppen im Lehrer-Raum von konto.lautereinser.at an, nicht hier. Name der Gruppe, Jahrgang, Schuljahr und ob sie archiviert ist, kommen von dort; diese Plattform schreibt sie nur mit.
Aus der Klassenliste: Vor- und Nachname, Katalognummer und deine Lerngruppe trägt deine Lehrkraft aus der Klassenliste in dein Lauter-Einser-Konto ein, nicht auf dieser Plattform. Andere Angaben aus der Liste (etwa Geburtsdatum oder Adresse) werden gar nicht erst übernommen. Fragen dazu beantwortet deine Lehrkraft.
Dein Lauter-Einser-Konto verwaltet die Schule; es wird gelöscht, wenn die Schule es veranlasst. Wird es gelöscht, wird auch dein Konto auf dieser Plattform gelöscht, mit allem, was unten unter Welche Daten wir speichern steht. Auch deine hochgeladenen Bilder werden dabei gelöscht (siehe Aufbewahrung). Dein Konto auf dieser Plattform wird dagegen auf deinen Wunsch zurückgesetzt, solange deine Lehrkraft es im Unterricht einsetzt: Deine Übungsdaten werden gelöscht, deine Anmeldung bleibt (siehe Deine Rechte).
Welche Daten wir speichern
- Konto-Identifikation: dein Spitzname. Eine PIN oder ein Passwort, mit dem man sich hier anmelden könnte, speichert diese Plattform nicht. Bei einem Konto aus der früheren PIN-Anmeldung liegt die damalige PIN noch verschlüsselt gespeichert, bis das Konto gelöscht wird; anmelden kann man sich damit nicht mehr.
- Echter Name: Bei einem Konto aus der Klassenliste wird hier kein Name abgefragt; deine Lehrkraft kennt ihn aus der Klassenliste. Bei einem Konto aus der früheren PIN-Anmeldung wurde er beim ersten Anmelden abgefragt und ist nur für deine Lehrkraft sichtbar, damit sie dich auf der Klassenliste zuordnen und ungenutzte Profile sicher löschen kann. Mitschüler und Mitschülerinnen sehen den echten Namen nirgendwo, sondern nur Spitzname und Avatar.
- Avatar: ein Bildchen aus einer vorgegebenen Auswahl. Eigene Fotos kannst du dafür nicht hochladen.
- Klassenzugehörigkeit: die Klasse, der du beigetreten bist, zum Beispiel „5B 2025/26“.
- Onboarding-Status: wann du die Erstanmeldung abgeschlossen hast.
- Übungsergebnisse: Zeitpunkt, Aufgabe, Punktzahl, gewählte Antworten und die Art der Fehler, die du gemacht hast (Trap-Typen, also Kategorien typischer Fehler).
- Zwischenstände in Aufträgen: Bearbeitest du in einem Auftrag (Assignment) eine Lese-, Hör-, Language-in-Use- oder Vokabelaufgabe, werden deine Antworten schon vor der Abgabe gespeichert, damit du später dort weitermachen kannst: alle 10 Sekunden, wenn sich etwas geändert hat, und wenn du die Seite verlässt. Gespeichert werden deine Antworten, bei Höraufgaben auch, wie oft du den Text schon abgespielt hast, dazu, wie viele Fragen du beantwortet hast und wann zuletzt gespeichert wurde. Mit deiner Abgabe wird der Zwischenstand gelöscht. Gibst du nicht ab, bleibt er gespeichert, bis der Auftrag oder dein Konto gelöscht wird; beim Zurücksetzen wird er nicht gelöscht. Deine Lehrkraft sieht davon nur, wie viele Fragen du beantwortet hast und wann zuletzt gespeichert wurde, nicht deine Antworten.
- Aufgaben aus Matura und Schulbuch: Legt deine Lehrkraft eine Matura-Aufgabe oder eine Aufgabe aus einem Schulbuch in einen Auftrag (Assignment), sobald er begonnen hat, oder gibt sie sie für deine Klasse frei, kannst du sie öffnen, aber nur angemeldet. Eine Matura-Aufgabe kann auch für alle Schülerinnen und Schüler freigegeben sein. Gibst du sie ab, werden deine Antworten, bei Richtig-Falsch-Aufgaben mit deinen Begründungen, deine Punkte, der Auftrag, wenn es einen gibt, der Zeitpunkt und, wenn dein Browser sie meldet, die Zeit auf der Seite gespeichert. Diese Versuche zählen für den Stand des Auftrags, und die Übersicht der Aufgaben zeigt dir, wie du abgeschnitten hast; bei XP und Level, im Leaderboard und in deinem Lernprofil zählen sie nicht. Deine Lehrkraft sieht im Auftrag, ob du abgegeben hast, mit wie vielen Punkten, wie oft und ob nach dem Abgabetermin. Auf der Seite der Aufgabe sieht sie außerdem für jede ihrer Klassen, wer die Aufgabe abgegeben hat, mit dem besten Ergebnis, wie oft und wann zuletzt, auch ohne Auftrag. Deine Antworten sieht sie nicht. Gespeichert bleiben die Versuche, bis dein Konto gelöscht wird; beim Zurücksetzen werden sie nicht gelöscht.
- Deine Texte: Was du in eine Schreibaufgabe tippst, wird gespeichert, und zwar schon während du schreibst: Der Editor sichert deinen Text automatisch, auch bevor du abgibst. Mitgespeichert werden die Anzahl der Wörter deines Textes und drei Zeitpunkte: wann dein Text zum ersten Mal gespeichert wurde, wann zuletzt etwas daran gespeichert wurde und wann du abgegeben hast. Dein Text bleibt gespeichert, bis deine Abgabe oder dein Konto gelöscht wird.
- Schreibvorgang bei getippten Schreibaufgaben: Wenn du eine Schreibaufgabe im Editor tippst, werden deine Tastatureingaben mitgeschrieben. Daraus entstehen Messwerte (Schreibtempo, Änderungs- und Löschquote, Pausenlängen), eine Einschätzung, wie eigenständig der Text entstanden sein dürfte, und eine Liste erkannter Einfüge-Vorgänge mit einem kurzen Ausschnitt des eingefügten Textes. So kann deine Lehrkraft nachvollziehen, wie dein Text entstanden ist. Bei Aufgaben, bei denen du Bilder abgibst, wird nichts mitgeschrieben.
- Hochgeladene Bilder: Bei manchen Aufgaben gibst du statt eines getippten Textes Bilder ab, zum Beispiel ein Bild, das du selbst mit einer KI erstellt hast. Gespeichert werden die Bilder (bis zu 5 je Abgabe) und der Text, den du dazu eingibst, etwa der Prompt, mit dem du ein Bild erzeugt hast. Nur du und deine Lehrkraft können die Bilder ansehen. An den KI-Dienst, der Texte korrigiert, werden sie nicht geschickt.
- Photos of your exercise book: If your teacher sets a task to »photo of your exercise book«, you upload photos of your handwritten text. The photos are stored privately, stripped of camera data, and sent once to the AI service that also corrects your text, or typed out on your teacher’s own computer, to type it out. You check the typed text yourself. The photos are deleted 30 days after your feedback is released. Photos that are still kept are deleted at the end of the school year (1 September), and at once when your account is deleted. Model training is switched off: your photos and your text are never used to train AI models. Do not photograph your name.
- Abschrift eines handgeschriebenen Textes: Wird dein Text aus Fotos abgetippt, wird die Abschrift bei deiner Abgabe gespeichert, dazu, wo auf den Fotos die Zeilen und Seiten beginnen. Jede Änderung an der Abschrift wird mit der Stelle im Text, dem Zeitpunkt und dem Konto festgehalten, das sie gemacht hat. Ebenso festgehalten werden Stellen, die deine Lehrkraft als schwer lesbar markiert, andere mögliche Lesarten eines Wortes und Meldungen wie eine fehlende Seite oder ein unlesbares Foto.
- Korrekturen deines handgeschriebenen Textes: Korrigiert deine Lehrkraft Texte, die im Heft geschrieben wurden, auf ihrem eigenen Rechner, spielt sie Text und Rückmeldung hier ein (Import); gespeichert wird beides wie eine Abgabe mit Rückmeldung. Dabei kann sie Fotos der Heftseiten mitschicken, auf denen sie vorher die Namen übermalt hat. Die Plattform entfernt die Kameradaten aus diesen Fotos und speichert sie im privaten Speicher bei Vercel; ansehen können sie nur du und deine Lehrkraft. Diese Fotos werden am Ende des Schuljahres (1. September) gelöscht oder sofort, wenn dein Konto gelöscht wird (siehe Aufbewahrung). Hast du hier noch kein Konto, wartet die Korrektur mit deinem Namen, wie er in der Datei deiner Lehrkraft steht, bis du dich zum ersten Mal anmeldest oder deine Lehrkraft sie dir zuordnet. Auch dieser Eintrag wird am Ende des Schuljahres (1. September) gelöscht oder sofort, wenn dein Konto gelöscht wird.
- Die Rückmeldung zu deinem Text: Nach der Abgabe kannst du auf der Seite deiner Abgabe um eine Rückmeldung bitten („Ask for feedback“). Je nachdem, wie deine Lehrkraft die Aufgabe eingestellt hat, startet die Korrektur dann sofort von selbst, oder deine Lehrkraft sieht deine Bitte und startet sie. Deine Lehrkraft kann eine Korrektur auch starten, ohne dass du darum gebeten hast. Bietet dir die Plattform eine Übungs-Korrektur an, kannst du sie selbst starten, so oft pro Woche, wie es in ihren Einstellungen festgelegt ist; sie wird gespeichert wie jede andere Korrektur und als Übung gekennzeichnet. Die Rückmeldung, die der KI-Dienst dabei schreibt, wird bei deiner Abgabe gespeichert, zusammen mit dem Zeitpunkt und der Angabe, welches KI-Modell sie geschrieben hat. Läuft die Korrektur mehrmals, bleibt jede Fassung gespeichert. Du selbst siehst aber nur die Fassung, die für dich freigegeben wurde. Gespeichert wird dazu, welches Konto die Freigabe ausgelöst hat, wann das war und welcher Lauf freigegeben wurde. Gibt deine Lehrkraft nur einzelne Bereiche der Rückmeldung frei, wird gespeichert, welche Bereiche das sind, und nur diese siehst du. Ändert deine Lehrkraft die Rückmeldung vor der Freigabe, wird ihre Fassung neben der unveränderten Fassung des KI-Dienstes gespeichert, zusammen mit einer Liste ihrer Änderungen, ihren Kommentaren, dem Zeitpunkt und dem Konto, das sie geändert hat. Wie die Freigabe abläuft, steht unten unter Zweck der Verarbeitung. Auch das alles bleibt, bis deine Abgabe oder dein Konto gelöscht wird.
- Angaben zum Korrekturlauf: Zu jedem Korrekturlauf wird festgehalten, welches KI-Modell gelaufen ist, welches Konto den Lauf gestartet hat (startet er auf deine Bitte hin von selbst, ist das dein eigenes Konto), wann er begonnen und wann er geendet hat und ob er noch läuft, fertig ist oder fehlgeschlagen ist, bei einem Fehlschlag auch mit der Fehlermeldung. Dazu kommt der Aufwand des Laufs: wie viele Arbeitsschritte er gebraucht hat und wie viel Text dabei hinein- und wieder herausging (gezählt in Token, der Einheit, in der KI-Dienste Textmengen abrechnen). Festgehalten wird auch, was er beim KI-Dienst gekostet hat, soweit der Dienst das meldet. Diese Kosten trägt die Plattform; dir und deinen Eltern wird dafür nichts verrechnet. Jeder Lauf arbeitet in einer Korrektur-Sandbox (einem abgeschotteten Rechner, auf dem die Korrektur läuft, siehe Datenspeicherort). Von ihr wird die Kennung gespeichert. Schlägt ein Lauf fehl, kommen gefilterte letzte Zeilen ihres Protokolls dazu, ohne deinen Text und ohne den Text der Rückmeldung. Deine Lehrkraft sieht diese Angaben bei deiner Abgabe. An der Rückmeldung selbst ändern sie nichts. Eine Korrektur kann auch als Korrektur-Auftrag auf dem Rechner der Lehrkraft laufen, die dafür eingerichtet ist. Dann holt ein Programm auf diesem Rechner dieselben Angaben ab, die sonst an den KI-Dienst gehen (siehe Zweck der Verarbeitung), legt sie dort in einem Ordner ab und lässt die Korrektur über das Konto deiner Lehrkraft bei Anthropic (Stand 2026-10-25) laufen. Auch dort ist das Modelltraining deaktiviert: Deine Texte werden nie zum Trainieren von KI-Modellen verwendet. Ist die Rückmeldung zurückgegeben, wird dieser Ordner gelöscht. Gespeichert werden dazu der Zeitpunkt der Abholung, die Bezeichnung des Rechners und eine Kennung des Programms.
- Hinweise auf der Startseite: Sobald eine Rückmeldung zu deiner Schreibaufgabe für dich freigegeben ist, erscheint auf deiner Startseite ein Hinweis („New feedback: …“ mit dem Titel der Aufgabe). Gespeichert wird dafür, zu welchem Konto, welcher Abgabe und welcher Fassung der Rückmeldung der Hinweis gehört, wann er erstellt wurde und wann du ihn geöffnet hast. Die Rückmeldung selbst steht nicht im Hinweis. Als geöffnet gilt er, wenn du ihn anklickst oder die Rückmeldung auf der Seite deiner Abgabe aufrufst. Sonst wird über deine Reaktion auf den Hinweis nichts festgehalten. Legst du das Fenster mit der neuen Rückmeldung mit „Later“ weg, merkt sich das nur dein Browser auf deinem Gerät; an die Plattform geht dabei nichts. Kommen zu einer Rückmeldung später weitere Bereiche dazu, hält der Hinweis fest, welche das sind.
- Bitte um Durchsicht: Bittest du deine Lehrkraft, sich eine Rückmeldung anzusehen (siehe Deine Rechte), wird gespeichert, wann du darum gebeten hast. Sobald deine Lehrkraft die Bitte als erledigt markiert, wird dieser Zeitpunkt gelöscht. Sonst bleibt er gespeichert, bis deine Abgabe oder dein Konto gelöscht wird.
- Folgeaufgaben zu deinem Text: Nach einer Rückmeldung kann deine Lehrkraft dir Folgeaufgaben geben, zum Beispiel einen Satz verbessern oder die Verbesserung ins Heft schreiben. Gespeichert werden je Folgeaufgabe die Art, ihr Text, der Fehler, auf den sie sich bezieht, wer sie wann gestellt hat und wann du sie abgehakt hast. Deine Lehrkraft verwendet keine persönlichen Daten in diesen Rückmeldungen. Das ist ihre Zusage; die Plattform erinnert sie bei allen diesen Textfeldern daran, keine Namen hineinzuschreiben. Eine Vorlage für den ganzen Auftrag wird beim Auftrag gespeichert und bei deinem ersten Besuch für dich übernommen; den Text einer eigenen Folgeaufgabe, den deine Lehrkraft bei der Freigabe schreibt, speichert die Plattform bei der Rückmeldung. Sollst du deine Fehler zuerst selbst suchen, wird gespeichert, welche Stellen du in deinem Text markierst. Gespeichert wird auch, wann du den Auftrag deiner Lehrkraft als gelesen bestätigt hast. Was du ins Heft schreibst, wird nicht gespeichert, nur dein Haken. Deine Lehrkraft sieht das alles. Es bleibt, bis deine Abgabe oder dein Konto gelöscht wird.
- Vokabel-Fortschritt: je Wortliste und Übungsart, welche Wörter du richtig beantwortet hast, mit Zeitpunkt.
- Lernfortschritt im Study Path: Sobald du in einem Guide eine Übung prüfst, wird für diesen Guide gespeichert, ob du ihn begonnen oder abgeschlossen hast, wann du ihn abgeschlossen hast, dein Gesamtergebnis, dein Ergebnis in jeder geprüften Übung und wann zuletzt etwas daran gespeichert wurde. Prüfst du eine Übung noch einmal, bleibt das bessere Ergebnis gespeichert. Für die Lektionen in How your text is graded gilt dasselbe, nur der Zeitpunkt des Abschlusses wird dort nicht gespeichert. Gehst du einen Guide Schritt für Schritt durch, wird schon gespeichert, während du darin liest, auch bevor du eine Übung prüfst. Dann kommt dazu: welche Schritte du erledigt hast und wann, bei welchem Schritt du gerade bist (damit du dort weitermachen kannst), wie viel Zeit du auf jedem Schritt und insgesamt verbracht hast und wann du damit begonnen und zuletzt weitergemacht hast. Erledigt ist ein Schritt, sobald du weiterklickst oder seine Übung prüfst. Den Guide über einer Schreibaufgabe kannst du genauso Schritt für Schritt durchgehen; erledigt ist er dort aber erst, wenn du deinen Text abgibst. Die Zeit zählt nur, solange die Seite offen und zu sehen ist und du etwas tust (zum Beispiel tippst, scrollst, klickst oder die Maus bewegst). Tust du eine Weile nichts oder wechselst du zu einem anderen Tab, zählt sie nicht weiter.
- Fehlerprofil: Wenn eine deiner Antworten bewertet wird, wird für dein Fehlerprofil festgehalten, ob sie richtig oder falsch war. Das geschieht, wenn du eine Übung abgibst, wenn du Vokabeln beantwortest und wenn eine Rückmeldung zu deinem Text für dich freigegeben wird (dann für jeden Fehler, den sie anstreicht). Ebenso wird festgehalten, wenn du bei einem Fehler angibst, ob du ihn verstanden hast oder noch üben willst: bei der Lösung einer Übung, in der Rückmeldung zu deinem Text oder in einer Besprechung deiner Klasse (Class review). Gespeichert werden die Art des Fehlers (zum Beispiel ein Trap-Typ, ein Fehler aus der Rückmeldung zu deinem Text oder das Vokabelwort), wo er vorkam (bei einer Übung die Aufgabe und die Nummer darin, bei Vokabeln die Wortliste, bei einer Besprechung die Karte), das Ergebnis und der Zeitpunkt. Nimmt deine Lehrkraft einen Fehler zurück, bevor sie die Rückmeldung zu deinem Text noch einmal freigibt, wird er im Fehlerprofil als zurückgenommen vermerkt; gelöscht wird dabei nichts. Daraus berechnet die Plattform für jede Fehlerart, wie oft welches Ergebnis vorkam, wann sie zuerst und zuletzt vorkam und wann sie wieder zum Üben dran ist (ein Wiederholungsplan wie bei Karteikarten). Was du selbst geschrieben hast, steht nicht im Fehlerprofil. Wird eine einzelne Abgabe gelöscht, bleiben die Einträge, die aus ihr in dein Fehlerprofil gekommen sind, gespeichert. Dein Lernprofil (Your learning profile) zeigt dir daraus die Fehlerarten, die wieder zum Üben dran sind, und wie oft dir jede davon passiert ist. Dieselbe Ansicht sieht deine Lehrkraft auf ihrer Seite zu dir, nur zum Lesen; Mitschülerinnen und Mitschüler sehen dein Fehlerprofil nicht, und an einen KI-Dienst geht es nicht. Es wird gespeichert, damit dir die Plattform deine eigenen Fehler zur Wiederholung vorlegen kann. Beim Zurücksetzen (siehe Deine Rechte) sieht deine Lehrkraft außerdem, wie viele Einträge im gewählten Zeitraum gelöscht werden. Aus den Fehlern, die in den freigegebenen Rückmeldungen zu deinen Texten angestrichen sind, schlägt dir die Plattform auf deiner Startseite (Practise from your previous mistakes) und in deinem Lernprofil Übungen vor, wenn dir eine Fehlerart mindestens 3-mal in mindestens 2 Texten passiert ist und es dazu eine Übung gibt, die du noch nicht geschafft hast. Dafür wird nichts zusätzlich gespeichert, und deine Lehrkraft sieht diese Vorschläge nicht.
- XP und Level: je Bereich (Listening, Reading, Language in Use, Master).
- Aktivitätszeitstempel: wann du zuletzt angemeldet warst, ungefähr auf die Minute genau. Deine Lehrkraft sieht ihn, damit sie Profile erkennt, die nicht mehr benutzt werden.
- Soziale Sichtbarkeit (Opt-in): Du entscheidest selbst, ob dein Spitzname im Buddy-Bereich und im Klassen-Leaderboard erscheint.
Wenn deine Lehrkraft die Funktion Study Buddies für deine Klasse eingeschaltet hat, kommen dazu:
- Buddy-Beziehungen: wen du als Lernpartner gewählt hast und wer dich gewählt hat.
- Pokes, Hand-offs, Quizzes, Battles: kurze Aktionen zwischen Buddies, zum Beispiel „Lass uns gemeinsam lernen“, weitergereichte Aufgaben oder Vokabel-Duelle.
- Buddy-Chat-Nachrichten: verschlüsselt gespeichert (siehe unten).
Buddy-Inhalte gehören immer zu einem Paar, nicht zu einer einzelnen Person. Nimmst du deine Wahl zurück oder nimmt dein Buddy seine zurück, könnt ihr beide den gemeinsamen Chat nicht mehr öffnen. Ein Teil der gemeinsamen Inhalte wird dabei gelöscht, der Rest bleibt gespeichert und ist nur nicht mehr aufrufbar. Welcher Teil das ist, steht nicht fest: Nachrichten, Quizzes und Pokes hängen an einer der beiden Verbindungen des Paares, und zurückgenommen wird immer nur die eigene. Wird das Konto deines Buddys gelöscht, werden eure gemeinsamen Inhalte (Nachrichten, Quizzes, Pokes und weitergereichte Aufgaben) vollständig gelöscht, auch bei dir. Gefragt wirst du davor nicht.
Wir erfassen keine E-Mail-Adresse, keine Schul- oder IP-bezogenen Identifikatoren von Schülern und Schülerinnen und keine Daten zum Werbetracking.
Verschlüsselung der Buddy-Chats
Nachrichten zwischen gegenseitig gewählten Buddies werden mit AES-256-GCM verschlüsselt in der Datenbank gespeichert. Der Schlüssel wird für jede Klasse eigens aus einem Hauptschlüssel des Servers abgeleitet (HKDF). In der Datenbank selbst liegt keine Nachricht im Klartext.
Deine Lehrkraft kann auf Anfrage einen Audit öffnen, um Chats einer Schülerin oder eines Schülers einzusehen, etwa bei Hinweisen auf Mobbing. Bevor überhaupt entschlüsselt wird, erscheint auf deiner Startseite ein Banner: „Deine Lehrkraft hat angefragt, deine Buddy-Chats einzusehen.“ Du wirst informiert, bevor deine Lehrkraft die Nachrichten lesen kann. Das Banner bleibt danach 7 Tage lang stehen. Danach verschwindet nur die Anzeige. Gelöscht wird dabei nichts: Der Eintrag, dass ein Audit stattgefunden hat, bleibt gespeichert.
Was Mitschüler/Mitschülerinnen sehen und was die Lehrkraft sieht
- Mitschüler und Mitschülerinnen sehen von dir nur Spitzname und Avatar, und auch das nur dort, wo du sozial sichtbar bist. Im Klassen-Leaderboard stehst du (mit Spitzname und Master-Level) nur, wenn du das eigens eingeschaltet hast; sonst kommst du dort überhaupt nicht vor. Eine Ausnahme ist die Kommentarrunde: Dort liest eine Mitschülerin oder ein Mitschüler deinen abgegebenen Text ohne deinen Namen und kann deinen Song anhören (siehe Song zum Text und Kommentarrunde).
- Deine Lehrkraft sieht zusätzlich: deinen echten Namen, deine Übungsergebnisse mit Antworten, deine abgegebenen Texte und die Rückmeldungen dazu, deinen Vokabel-Fortschritt, den aufgezeichneten Schreibvorgang deiner Schreibaufgaben, die Angaben zu jedem Korrekturlauf, deinen Aktivitätszeitstempel, deine offenen Bitten um Durchsicht einer Rückmeldung, deine Folgeaufgaben, dein Lernprofil mit den Fehlerarten aus deinem Fehlerprofil, die wieder zum Üben dran sind, und, falls eingeschaltet, deine Buddy-Beziehungen und (nach angekündigtem Audit) deine Buddy-Chats. Bei Aufgaben im Prüfungsmodus kommt die Chronik aus Fensterwechseln, gesperrten Tastenkürzeln und Einfüge-Versuchen dazu; bei einer Aufgabe mit bloßer Einfüge-Sperre nur die Einfüge-Versuche. Was dabei jeweils festgehalten wird, steht unten unter Prüfungsmodus und Einfüge-Sperre. Von deinem Lernfortschritt im Study Path sieht deine Lehrkraft nur etwas, wenn sie einen Guide in einen Auftrag (Assignment) gelegt hat. Dort sieht sie, ob du den Guide begonnen oder erledigt hast und, wenn erledigt, an welchem Tag und ob vor oder nach dem Abgabetermin. Gehst du ihn Schritt für Schritt durch, sieht sie außerdem, wie viele Schritte du erledigt hast und wie viele Minuten du daran gearbeitet hast. Dazu zählt auch, was du in diesem Guide schon vor dem Auftrag gemacht hast. Wie du bei den Übungen im Guide abgeschnitten hast, sieht sie dort nicht. Mitschüler und Mitschülerinnen sehen davon nichts.
Wenn deine Lehrkraft die Klassenseite öffnet, holt sich diese Plattform die Klassenliste ihrer Klasse von Lauter Einser; darin stehen auch die Namen von Kindern, die hier noch kein Konto haben. Deine Lehrkraft sieht deinen Namen in der Klassenliste ihrer Klasse, auch in der Lern-App; dort wird er nur angezeigt, nicht gespeichert. Dasselbe gilt für jede andere Seite, auf der deine Lehrkraft die Vornamen ihrer Schülerinnen und Schüler sieht: Die Namen kommen in diesem Moment von Lauter Einser und werden nur angezeigt.
Wechselst du die Klasse, sieht deine neue Lehrkraft deine bisherige Arbeit, sobald sie dich in ihre Klasse übernommen hat; deine frühere Lehrkraft sieht sie dann nicht mehr. Gibt deine Lehrkraft eine ganze Klasse an eine andere Lehrkraft ab, kann sie die Schreibaufgaben, die vor der Übergabe abgegeben wurden, weiter lesen.
Prüfungsmodus und Einfüge-Sperre
Für einzelne Schreibaufgaben kann deine Lehrkraft einen Prüfungsmodus einschalten oder das Einfügen aus der Zwischenablage sperren.
Bei jeder getippten Schreibaufgabe werden deine Tastatureingaben mitgeschrieben und daraus Messwerte gebildet; was das genau ist, steht oben unter Welche Daten wir speichern.
Im Prüfungsmodus läuft die Aufgabe im Vollbild. Wenn du das Vollbild verlässt, den Tab wechselst oder das Fenster minimierst, wird deine Abgabe automatisch beendet, und der Zeitpunkt wird festgehalten. Nur wenn deine Lehrkraft es für diese Aufgabe erlaubt hat, kannst du dich einmal selbst wieder freischalten. Festgehalten werden dabei mit Zeitpunkt auch jeder Wechsel des Fensterfokus und jedes gesperrte Tastenkürzel; deine Lehrkraft sieht diese Chronik.
Ist das Einfügen gesperrt (im Prüfungsmodus und bei Aufgaben, die nur diese Sperre haben), wird jeder Einfüge-Versuch festgehalten, mit den ersten 100 Zeichen dessen, was du einfügen wolltest. Deine Lehrkraft sieht diese Ereignisse später mit Zeitpunkten.
Das dient allein dazu, dass eine Schularbeit unter denselben Bedingungen entsteht wie auf Papier. Außerhalb dieser Aufgaben gibt es weder Vollbild noch automatisches Beenden noch Einfüge-Sperre. Mitgeschrieben wird der Schreibvorgang aber bei jeder getippten Aufgabe (siehe oben), einschließlich eines kurzen Ausschnitts jedes eingefügten Textes.
Song zum Text und Kommentarrunde
Bei manchen Schreibaufgaben kannst du zu deinem Text einen Song geben. Gibst du dafür einen Link auf YouTube oder Vimeo an, speichert die Plattform nur, von welchem dieser beiden Anbieter das Video ist und welche Kennung es dort hat. Geladen wird das Video erst, wenn jemand auf „Play video“ drückt; erst dann verbindet sich der Browser mit YouTube (Google) oder Vimeo.
Du kannst stattdessen eine Audiodatei hochladen; Videos und Fotos kannst du hier nicht hochladen. Lade nur Musik hoch, die du verwenden darfst. Die Datei liegt im privaten Speicher der Plattform bei Vercel. Anhören können sie nur du, deine Lehrkraft und in einer Kommentarrunde die Mitschülerin oder der Mitschüler, die oder der deinen Text kommentiert. Entfernst du die Datei selbst, wird sie gelöscht. Sonst wird sie nach dem Ende des Schuljahres gelöscht, und sofort, wenn dein Konto gelöscht wird.
In einer Kommentarrunde bekommt jedes Kind, das seinen Text abgegeben hat, den Text einer Mitschülerin oder eines Mitschülers und schreibt einen Kommentar dazu; jeder dieser Texte bekommt genau einen Kommentar. Bevor dein Text weitergegeben wird, ersetzt die Plattform darin deinen Vornamen und deinen Spitznamen durch [name] und speichert diese Fassung für die Runde. Wer deinen Text kommentiert, sieht deinen Namen nicht, und du siehst nicht, wer ihn kommentiert hat. Deine Lehrkraft sieht, wer welchen Text kommentiert. Den Kommentar zu deinem Text siehst du erst, wenn deine Lehrkraft die Runde freigegeben hat. Dein eigener Kommentar ist eine Schreibaufgabe und wird gespeichert wie deine Texte (siehe Welche Daten wir speichern).
Zweck der Verarbeitung
Die Daten dienen ausschließlich dazu,
- deinen Lernfortschritt anzuzeigen,
- dir später deine eigenen Fehler zur Wiederholung vorzulegen,
- dir auf der Startseite zu zeigen, dass eine Rückmeldung für dich bereit ist,
- deine Schreibaufgaben mit Hilfe eines KI-Dienstes zu korrigieren (siehe unten),
- deiner Lehrkraft zu zeigen, wie dein Text entstanden ist,
- deiner Lehrkraft zu zeigen, dass du um eine Durchsicht gebeten hast,
- deiner Lehrkraft in einem Auftrag zu zeigen, ob du einen Guide bearbeitet hast und, wenn du ihn Schritt für Schritt durchgehst, wie lange,
- deiner Lehrkraft zusammengefasste Klassenstatistiken zu liefern (zum Beispiel häufige Fehlertypen),
- wenn eingeschaltet, gemeinsames Lernen mit Buddies zu ermöglichen.
Zur Korrektur deiner Schreibaufgaben wird an einen KI-Dienst übermittelt (siehe Beteiligte Dienste): dein Text, eine Abgabe-Kennung (anstelle deines Namens oder deiner Initialen), die Angaben zur Aufgabe (Textsorte, Niveau, Schulstufe, Wortzahl) und bei getippten Aufgaben die Auswertung deines Schreibvorgangs: Schreibtempo, Änderungs- und Löschquote, Pausenlängen, eine daraus abgeleitete Einschätzung, wie eigenständig der Text entstanden sein dürfte, sowie die erkannten Einfüge-Vorgänge mit Zeitpunkt, Länge und einem kurzen Ausschnitt des eingefügten Textes. Dein voller Name wird nicht übermittelt. Die Rückmeldung des KI-Dienstes siehst du standardmäßig erst, nachdem deine Lehrkraft sie freigegeben hat. Es findet keine Werbeauswertung statt.
Wird dein handgeschriebener Text aus Fotos abgetippt, geschieht das in zwei Stufen. Zuerst wird der Text von den Fotos abgetippt: von einem KI-Dienst von Anthropic, über die Plattform oder auf dem Rechner deiner Lehrkraft, oder von deiner Lehrkraft selbst. An den KI-Dienst gehen dabei die Fotos ohne Kameradaten, aber weder dein Name noch eine Kennung deines Kontos. Die Plattform übermalt auf den Fotos nichts: Was darauf zu sehen ist, sieht auch der KI-Dienst, darum fotografiere deinen Namen nicht mit. Danach wird der abgetippte Text wie ein getippter Text korrigiert, mit der Abgabe-Kennung statt deines Namens; die Fotos gehen dabei nicht mit. Was in deinem Text selbst steht, wird in keiner der beiden Stufen verändert: Schreibst du deinen Namen hinein, geht er mit.
Bei allem, was die Plattform an einen KI-Dienst schickt, ist das Modelltraining deaktiviert: Deine Texte und Fotos werden nie zum Trainieren von KI-Modellen verwendet (siehe Beteiligte Dienste).
Deine Lehrkraft kann auch einstellen, dass eine Rückmeldung automatisch freigegeben wird, sobald sie fertig ist. Das geht nur bei Rückmeldungen ohne Punkte; eine Rückmeldung mit Punkten gibt deine Lehrkraft immer selbst frei. Über jeder freigegebenen Rückmeldung steht ein Etikett. Steht dort „Written by AI, checked by your teacher“, hat deine Lehrkraft die Rückmeldung selbst freigegeben und gegebenenfalls überarbeitet. Vorher kann sie die Korrektur auch noch einmal laufen lassen und entscheidet, welche Fassung du siehst. Steht dort nur „Written by AI“, ist nicht festgehalten, dass deine Lehrkraft sie selbst freigegeben hat, meist weil die Rückmeldung automatisch freigegeben wurde. Steht dort „Written by AI, checked and edited by your teacher“, hat deine Lehrkraft die Rückmeldung geprüft und selbst verändert.
Datenspeicherort
- Anwendung: Vercel, Region Frankfurt (
fra1). - Datenbank: Neon Postgres, AWS
eu-central-1(Frankfurt). - Korrektur-Sandbox: Vercel Sandbox, Region Paris (
cdg1, Projekt-Einstellung). - Hochgeladene Bilder: Vercel Blob (privater Speicher desselben Anbieters wie die Anwendung); der Text, den du dazu eingibst, liegt in der Datenbank.
- Korrektur-Auftrag: vorübergehend auf dem Rechner der Lehrkraft, auf dem er läuft, bis die Rückmeldung zurückgegeben ist (siehe Angaben zum Korrekturlauf).
- Aufnahmen zu Hör-Aufgaben aus Matura und Schulbuch: Vercel Blob (privater Speicher); abspielen kann sie nur, wer die Aufgabe öffnen darf. Daten über dich enthalten sie nicht.
- KI-Korrektur: Anthropic (USA) oder OpenAI (USA), je nach dem Modell, das für eine Korrektur gewählt ist; das Modelltraining ist bei beiden deaktiviert, siehe Beteiligte Dienste.
Beteiligte Dienste
An der Verarbeitung sind diese Dienste beteiligt. Für die KI-Korrektur besteht kein Auftragsverarbeitungsvertrag (ein Vertrag, in dem sich ein Dienst verpflichtet, Daten nur nach Weisung des Betreibers zu verarbeiten), weder mit Anthropic noch mit OpenAI. Was das für dich bedeutet, steht unten bei den beiden Diensten.
Für die Korrektur kann deine Lehrkraft bei jedem Lauf eines dieser Modelle wählen: von Anthropic Opus 5.5, Sonnet 5.5 und Haiku 5.5, von OpenAI GPT-6.1 Sol und GPT-6 Astra. Vorausgewählt ist Opus 5.5, solange in den Einstellungen der Plattform kein anderes Modell vorausgewählt ist; vorauswählen lässt sich dort nur ein Modell von Anthropic. Mit dem vorausgewählten Modell laufen auch die Korrekturen, die auf deine Bitte hin von selbst starten. Alle Modelle sind für alle Klassen wählbar.
- Vercel Inc.: Hosting der Anwendung und der Korrektur-Sandbox. Vercel Inc. ist nach dem EU-US Data Privacy Framework (DPF) zertifiziert, das die Übermittlung in die USA erlaubt (Stand 2026-09-06).
- Neon: Datenbank. Neon, LLC ist als miterfasste Einheit der DPF-Zertifizierung von Databricks, Inc. geführt (Stand 2026-09-06).
- Anthropic PBC: KI-Korrektur deiner Schreibaufgaben, Sitz in den USA. Die Korrektur läuft über das persönliche Abo des Betreibers dieser Plattform (siehe Wer verantwortlich ist), nicht über einen API-Zugang, und wird über dieses Abo abgerechnet. Für ein solches Abo gelten die Anthropic-Consumer-Bedingungen, also die Bedingungen für Privatkunden; deshalb besteht mit Anthropic kein Auftragsverarbeitungsvertrag. In diesem Abo ist das Modelltraining deaktiviert: Deine Texte werden nicht dazu verwendet, KI-Modelle zu trainieren. Die Übermittlung in die USA erfolgt laut Anthropic-Datenschutzerklärung auf Basis von Standardvertragsklauseln (von der EU-Kommission vorgegebenen Vertragsregeln zum Datenschutz).
- OpenAI: KI-Korrektur deiner Schreibaufgaben, wenn deine Lehrkraft für einen Lauf ein Modell von OpenAI wählt, Sitz in den USA. Auch hier läuft die Korrektur über das persönliche Abo des Betreibers und wird über dieses Abo abgerechnet. Es gelten die Bedingungen für Privatkunden, und es besteht kein Auftragsverarbeitungsvertrag. Auch in diesem Abo ist das Modelltraining deaktiviert: Deine Texte werden nicht zum Trainieren von KI-Modellen verwendet. Die Übermittlung in die USA erfolgt laut OpenAI-Datenschutzerklärung auf Basis von Standardvertragsklauseln.
- YouTube (Google) und Vimeo: nur wenn zu einem Text ein Song als Link angegeben ist und jemand auf „Play video“ drückt. Vorher lädt die Seite nichts von dort.
Legt deine Lehrkraft unter Extras einen Link zu einer anderen App an und schaltet dabei „Sign the children in“ ein, bekommt diese App beim Öffnen von dieser Plattform einen Nachweis mit deinem Spitznamen und dem Namen deiner Klasse, der 10 Minuten gilt. Ein Passwort, deinen echten Namen oder eine E-Mail-Adresse bekommt sie nicht. Für die App selbst gilt deren eigene Datenschutzerklärung.
Nach einer Kommentarrunde kann deine Lehrkraft zählen lassen, welche Musikrichtungen und Künstler die Texte der Klasse nennen. Dafür gehen die Beiträge und Kommentare der Runde, deren Rückmeldung freigegeben ist, in ihrer korrigierten Fassung einzeln an Anthropic. Vorher ersetzt die Plattform darin die Namen und Spitznamen der Kinder durch [name] und E-Mail-Adressen durch [e-mail]; wer welchen Text geschrieben hat, geht nicht mit. Ein Name, der auch ein gewöhnliches Wort oder kürzer als drei Buchstaben ist, kann stehen bleiben. Auch dabei ist das Modelltraining deaktiviert. Die Zählung selbst speichert die Plattform nicht; macht deine Lehrkraft daraus ein Handout für eine neue Aufgabe, wird dieses Handout gespeichert.
Aufbewahrung
Wird dein Konto hier gelöscht, gehen damit auch deine Übungsergebnisse, dein Fehlerprofil, deine Schreibaufgaben mit deinen Texten und den Rückmeldungen dazu, dein Vokabel-Fortschritt, dein Lernfortschritt im Study Path und deine Buddy-Daten. Gelöscht wird es, wenn deine Lehrkraft es hier löscht oder wenn dein Lauter-Einser-Konto gelöscht wird (siehe Anmeldung über dein Lauter-Einser-Konto). Löscht deine Lehrkraft eine einzelne Abgabe, gehen damit ebenso dein Text und die Rückmeldungen dazu.
Automatisch gelöscht werden nach einer festen Frist die Hinweise auf der Startseite, deine hochgeladenen Bilder, die Fotos deines handgeschriebenen Textes (siehe unten) und eine Audiodatei, die du zu deinem Text hochlädst. Ein Hinweis, den du geöffnet hast, wird 30 Tage nach dem Öffnen gelöscht; ein Hinweis, den du nie geöffnet hast, 180 Tage nachdem er erstellt wurde. Wann genau aufgeräumt wird, ist nicht festgelegt. Deshalb kann ein Hinweis nach Ablauf der Frist noch eine Zeit lang gespeichert bleiben, bis das nächste Aufräumen läuft. Schon vorher verschwindet er zum Beispiel, wenn deine Lehrkraft deine Abgabe oder dein Konto löscht. Für alle anderen Daten deines Kontos gibt es keine feste Frist: Sie werden nicht nach einer bestimmten Zeit von selbst gelöscht, außer dein Lauter-Einser-Konto wird gelöscht; dann geht dein Konto hier mit (siehe Anmeldung über dein Lauter-Einser-Konto).
Deine hochgeladenen Bilder liegen nicht in der Datenbank, sondern beim Speicherdienst (siehe Datenspeicherort). Sie werden am Ende des Schuljahres (1. September) gelöscht oder schon vorher mit deiner Abgabe, auch beim Zurücksetzen, und sofort, wenn dein Konto gelöscht wird. Die Fotos deines handgeschriebenen Textes, die du hochlädst, die deine Lehrkraft davon macht oder mit einer Korrektur einspielt, werden ebenfalls am Ende des Schuljahres (1. September) gelöscht und sofort, wenn dein Konto gelöscht wird (siehe Korrekturen deines handgeschriebenen Textes). Wird vorher nur deine Abgabe gelöscht, auch beim Zurücksetzen, werden ihre Fotos mit ihr gelöscht.
Das Rückholfenster der Datenbank beträgt 6 Stunden (Neon-History): So lange lässt sich ein früherer Stand der Datenbank wiederherstellen.
Deine Rechte
Spitzname, Avatar und deine sozialen Opt-ins änderst du jederzeit selbst auf der Profilseite. Deinen echten Namen änderst du dort nur bei einem Konto aus der früheren PIN-Anmeldung. Bei einem Konto aus der Klassenliste kennt deine Lehrkraft ihn aus der Klassenliste; stimmt er nicht, sag es ihr.
Setzt deine Lehrkraft dein Konto auf dieser Plattform im Unterricht ein, sind deine Aufgaben Teil der Leistungsbeurteilung. Ein solches Konto wird auf deine Anfrage nicht gelöscht, sondern zurückgesetzt: Deine Lehrkraft löscht dann für den Zeitraum, um den es geht, deine Übungsergebnisse, deinen Vokabel-Fortschritt, deinen Lernfortschritt im Study Path, deine Probetests, dein Fehlerprofil und die Hinweise auf deiner Startseite, und wenn du willst, auch deine Schreibaufgaben mit den Rückmeldungen dazu. Das Zurücksetzen geht in Abschnitten von höchstens 31 Tagen. Für einen längeren Zeitraum wiederholt sie es. Dein Konto selbst bleibt bestehen, und du meldest dich weiter wie gewohnt an. Mit deinen Schreibaufgaben werden auch die Bilder gelöscht, die du dazu hochgeladen hast. Nicht zurückgesetzt werden deine Buddy-Inhalte.
Wird dein Konto nicht im Unterricht eingesetzt, löscht deine Lehrkraft es auf Anfrage jederzeit. Damit wird alles entfernt, was oben unter Welche Daten wir speichern steht, darunter dein Spitzname, dein echter Name, dein Avatar, deine Klasse, deine Übungsergebnisse, dein Fehlerprofil, deine Schreibaufgaben mit deinen Texten, den Rückmeldungen dazu, den Angaben zu den Korrekturläufen und dem aufgezeichneten Schreibvorgang, dein Vokabel-Fortschritt, dein Lernfortschritt im Study Path und deine Buddy-Inhalte. Auch deine hochgeladenen Bilder werden gelöscht (siehe Aufbewahrung). Aus der Notfall-Sicherung der Datenbank lässt sich ein früherer Stand noch 6 Stunden lang zurückholen (siehe Aufbewahrung); danach ist die Löschung endgültig.
Auf Anfrage sagen wir dir, welche Daten zu deinem Konto gespeichert sind.
Die Rückmeldung zu deinem Text schreibt ein KI-Dienst, nicht deine Lehrkraft. Ist sie freigegeben, kannst du deine Lehrkraft bitten, sie sich selbst anzusehen, zum Beispiel wenn du glaubst, dass sie falsch oder unfair ist. Das geht auch, wenn dort „checked by your teacher“ steht. Drück dafür auf der Seite deiner Abgabe auf „Ask your teacher to look at this“. Das steht unter der Überschrift „Feedback released“, noch vor der Rückmeldung. Danach steht dort „Your teacher has been asked to look at this.“ Deine Lehrkraft bekommt dafür keine eigene Nachricht; sie sieht deine Bitte bei deiner Abgabe. Durch das Drücken allein ändert sich die Rückmeldung nicht. Gibt deine Lehrkraft danach eine neue Fassung frei, bekommst du wieder einen Hinweis auf der Startseite.
Stand: 2026-10-25